Zuerst fünf Hamlets im Burgtheater, nun sieben Orlandos im Akademietheater: Die neue Burg-Intendanz denkt groß und Cross-Gender. Therese Willstedts Bühnenadaption von Virginia Woolfs 1928 erschienenem, non-binärem „Orlando“ in einer Fassung von Tom Silkeberg feiert das Geschlechteraufbegehren lustvoll, spielerisch und äußerst kurzweilig. Das Publikum bejubelte die Premiere am Sonntagabend im neu bestuhlten Theater euphorisch.
Akademietheater
„Orlando“: Wenn es Reifröcke regnet
Kritik.
Regisseurin Therese Willstedt inszeniert Virginia Woolfs Roman „Orlando“ als erfrischend-famoses Schauspiel-Kino.
© Lalo Jodlbauer