Wer ideologisch vorglühen möchte, kehrt am besten beim Merchandising-Standl ein, dort gibt es die Leiberl mit den lustigen Sprüchen. „I bin schon fett kumman“, steht auf einem. Macht 30 Euro, „auch für Girlies“ zu haben. „Hoit de Pappn und sauf a Bier“, ist auf einem anderen T-Shirt zu lesen. Oder, geniales Wortspiel: „Sechs Bier and Rock ‚n‘ Roll“. Ohne Bier bzw. den reichlichen Genuss ist hier Hopfen und Malz verloren; es ist der Zaubertrank, der die eingeschworene Turbobier-Gemeinschaft zusammenhält und unschlagbar stark macht.
Konzertkritik Turbobier
Bier und Ballermann vom King of Simmering
Kritik.
Turbobier gaben am Karfreitag im ausverkauften Grazer Orpheum ein umjubeltes, süffig-rauschendes Konzert. Aber hat Frontmann Marco Pogo irgendetwas mit dem Politiker Dominik Wlazny zu tun? Eine Deutungsfrage.
© Klz / Stefan Pajman