Schon der Prolog verweist – wenig subtil – auf das Furchtbare, Unaussprechliche, Verdrängte: Eine junge Frau steht mit dem Rücken zur Kamera an einem Wasserfall, vor ihr geht es steil hinunter. Im Arm hält sie ein Neugeborenes, sie lässt es fallen. Das Baby stürzt in die Tiefe, verschwindet. Für die Frau ist diese Tat ein Befreiungsschlag, ein Umweg in den Tod. Sie stürmt zur Beichte und berichtet dem Geistlichen, was sie getan hat. Wenig später sieht das Publikum, wie ihr Leichnam – enthauptet – auf einer Waldlichtung fast schon ausgestellt wird. Als Warnung. Die Menschen feiern ihre Hinrichtung.