Der gute Mond, er geht so stille. Auf und unter, aus schillerndem Stanniol, über einer schwarzweißen Welt aus Papier. Nur die Straße, an der Wladimir und Estragon auf Godot warten, die schimmert anfangs rötlich. Sie könnte von der Abendsonne gefärbt sein oder von Blut getränkt, beides wäre glaubwürdig in dieser Inszenierung von Claus Peymann.
Premierenkritik Theater in der Josefstadt
Becketts „Godot“ in Wien: Genug gewartet
Kritik.
Claus Peymann macht aus „Warten auf Godot“ ein Beckett-Hochamt. Bernhard Schir und Marcus Bluhm brillieren als Wladimir und Estragon.
© Josefstadt/Philine Hofmann