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Serie "Und was jetzt?""Flüsterzweieck": Warum das nächste Jahr schwierig werden wird

Das Theater-Kabarett-Duo „Flüsterzweieck“ über Zukunftssorgen, den Aufschrei einer Branche und ihre verschobene Premiere.

Wenige Tage vor der Premiere Ihres neuen Programms kam der Lockdown: Ulrike Haidacher und Antonia Stabinger © Jasmin Schuller
 

Wenige Tage vor der Premiere Ihres neuen Programms „Kult“ kam der zweite Lockdown. Wie ist es Ihnen damit ergangen?
ULRIKE HAIDAICHER: Wir haben weitergeprobt, obwohl wir schon vermutet haben, dass die Premiere nicht stattfinden wird. Die andere Alternative wäre gewesen: Die Premiere findet statt, danach wird zugesperrt. Das wäre noch blöder gewesen. Wir hatten ein paar Auftritte im Herbst und schon gemerkt, dass sehr wenige Leute kamen. Und die, die sich trauten, waren sehr verhalten.
ANTONIA STABINGER: Es war ein bisschen so, als würde man einen Marathon laufen und auf dem Endspurt, kurz vor der Ziellinie, wenn man auf 180 ist, hört es auf. Das war sehr seltsam. Man schreibt monatelang an einem Programm, hat wochenlange Textarbeit hinter sich, gefolgt von intensiven Proben und einer Premiere.

Dieses Mal fehlte die Erlösung.
HAIDACHER: Gleichzeitig war die Verkündigung des Lockdowns auch irgendwie eine Erlösung. Wir haben die Premiere auf Mai verschoben. Damals dachten wir noch, damit sind wir sicher. Jetzt vielleicht nicht mehr.
STABINGER: Wir werden sehen.

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