Am Anfang waren die drei Abos, erinnert sich Peter Faßhuber an seine Graz-Zeit in den 70er Jahren, als er jeweils eine Dauerkarte für Oper, Schauspielhaus und den GAK besaß. Am Ende war es das Theater im Keller, das im jungen Mann aus Oberzeiring eine Initialzündung auslöste: „Ein kleiner schwarzer Keller, man konnte die Schauspieler fast angreifen, so nah waren sie beim Publikum. So muss ein Theater sein.“ Der Funke war übergesprungen, für das Feuer sorgte Faßhuber bald selbst: Als Junggendarm dem Dienstposten in seiner Heimatgemeinde zugewiesen, begann er gemeinsam mit jungen Mitstreitern Stücke aufzustellen und Theatertreffen zu organisieren. Man hatte Theaterblut geleckt.