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Pandemie-DebattePaul McCartney legt sich mit den Impfgegnern an

Ein Mann gegen das Virus: Pop-Legende Paul McCartney will sich auf jeden fall gegen das Coronavirus impfen lassen. Der Ex-Beatle überrascht aber auch mit einer Botschaft an die Impf-Skeptiker.

Gut gelaunt und ganz schön streitbar: Sir Paul McCartney © AP
 

Selbst gehört er ja schon zur Risikogruppe: Paul McCartney (78) geht es aber nicht nur um die eigenen Gesundheit: Der Ex-Beatle h warnt vor der Gefahr durch Falschinformationen von Impfgegnern im Internet. Er werde sich gegen das Coronavirus impfen lassen und andere dazu ermutigen, sagte McCartney der BBC am Freitag. "Es gab auch früher schon Impfgegner. Das war okay, es war ihre Entscheidung", sagte der britische Superstar. "Aber mit dem Internet greift das wirklich um sich."

Mit dem Internet hat McCartney derzeit sowieso spezielle Erfahrungen: Talk-Master Jimmy Fallon ("The Tonight Show") verriet in seiner Show, er habe dem Songschmied unlängst Ideen für ein paar Songs geschickt - doch der kann die Entwürfe nun nach eigenen Worten nicht mehr finden. "Ich suche immer noch fieberhaft nach ihnen, weil sie gut waren. Und ich habe sie verloren. Aber sie waren gut, nicht so gut, aber gut", sagte Sir Paul in Fallons Fernsehshow.

Möglicherweise wollte McCartney mit der Story über den Verlust aber auch nur höflich sein: Denn der TV-Moderator und Komiker Fallon erinnerte sich in dem Gespräch daran, einige Drinks gehabt zu haben, bevor er dem Musiker die Songs schickte. "Wenn ich die
Tracks jemals finde, könnten wir etwas zusammen machen", sagte
McCartney. Er sei sich jedoch nicht sicher, ob er das jemals
schaffe. Fallon erwiderte darauf: "Du schaust auch überhaupt nicht
richtig nach, oder?"

Hintergrund: Sir Paul hat dieser Tage sein fantastisches Solo-Album "McCartney III" veröffentlicht. Im Alleingang. Sehr unwahrscheinlich, dass einer der berühmtesten Popsongschreiber unserer Zeit Fallons Vorschläge wirklich gebraucht hätte...

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