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Pop in der Steiermark 1900 bis 2000Die Beat-Ära in Weiß-Grün

Die kulturelle Revolution erreicht zuerst die Wirtshäuser. Die Oststeiermark wird in den Sechzigern zum Beat-Zentrum.

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Die Band Atlantnis kündigt die Eröffnung des Beatkellers in Fürstenfeld an © UMJ/Szammer
 

Man kann es den Nachgeborenen nur schwer erklären, welch kulturellen Befreiungsschlag die Beat-Bewegung in den 60ern in einem Land wie der Steiermark bedeutet hat. In den Sechzigern hörte man begeistert die neuen Klänge, die von ausländischen Sendern bis in die Provinz getragen wurden. Es bildete sich eine Subkultur, zu der natürlich nicht nur die Musik, sondern auch außermusikalische Symbole zählten: Etwa die langen Haare, die ürigens schon als lang galten, wenn sie auch nur einen Millimeter über die Ohren reichten.

1965 eröffnet in Fürstenfeld, das neben dem oberen Murtal und Graz zum Zentrum der neuen Musik wurde, der allererste Beatkeller. Der Maschinenschlosser Werner Szammer organisierte dort Konzerte und Tanzabende, sehr zum Unmut der Mehrheitsbevölkerung und der Ordnungswächter. Ein Polizeibericht erwähnt sogar die eventuelle Gesundheitsgefährdung, die von solchen Konzerten ausging.

Aufnahme aus dem Beatkeller Fürstenfeld, 1965. Foto © UMJ/Veronika Lang

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