Zur ORF-Chefwahl: Wer kann denn TV-Programm?

Wer folgt auf Kathrin Zechner, die keine Parteistärke hat, aber ohne die der ORF eine Leere verspüren würde?

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ude © KLZ
 

Dem ORF-Publikum ist es reichlich egal, wer am Dienstag vom Stiftungsratn Thron bekommt, es kann ja bei ihm nicht wie die hohe Politik direkt Wünsche deponieren. Der Zuschauer bleibt oder geht wegen des Programms. Die Information (also alle Nachrichten-Sendungen) bleibt ohnehin unter der Verantwortung des Generaldirektors.
Spannend wird es also, wen Favorit Roland Weißmann – der mit türkiser Mehrheit und womöglich grüner Unterstützung gewinnt – als Programmdirektor installiert bzw. wer für diese wichtige Nachfolge-Position von Kathrin Zechner (für die aufgrund u. a. ihrer innovativen Erfolge im fiktionalen Bereich mit unschlagbaren Kooperationen und Ideen nicht bloß im gesamten deutschsprachigen Raum eine andere Haus-Lösung gefunden werden muss) hinter den Kulissen „ausgedealt“ ist.
Zechners Empathie mag mitunter verschrecken, mit ihrem Feuer, ihrem Mut und ihrer Energie haben ORF-Männer zu kämpfen.

Kommentare (1)
paulrandig
0
5
Lesenswert?

- Mama, kann ich noch einen Saft?

- Wie heißt das richtig?
- Mama, kann ich BITTE noch einen Saft?
- Kannst du einen Saft was? Haben? Anschauen? An die Wand nageln? Zu "können" gehört immer auch ein Zeitwort.
- Aber in der Zeitung steht doch auch: "Wer kann denn TV-Programm?"