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Bitte mehr davon! Wenn Kochen auch politisch ist: Serie "High on the Hog"

Diese vierteilige Doku geht der Frage nach, wie die afroamerikanische Küche Amerika veränderte. Es ist die Rückbesinnung auf das afrikanische Erbe - über die Kulinarik.

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Stephen Satterfield auf einem Markt in Benin
Stephen Satterfield auf einem Markt in Benin © Netflix
 

Zurück zu den Wurzeln, das ist der rote Faden dieser vierteiligen Dokuserie: Autor Stephen Satterfield begleitet dabei Menschen, die durch das Kochen ihre kulturellen Wurzeln suchen. Und es sind nicht irgendwelche: Es ist die Rückbesinnung auf das afrikanische Erbe. Dementsprechend heißt die erste Folge auch "Unsere Wurzeln" und die führen nach Benin, zu einem der Hotspots des Sklavenhandels im 15. Jahrhundert. Die Serie ist alles andere als eine kulinarische Unterhaltung, nein, sie ist auch politisch hochaktuell und taucht tief in die historische Geschichte der Afroamerikaner ein. Und was hat Kochen damit zu tun? Sehr viel: Für die verkauften Sklaven waren die kulinarischen Traditionen wichtige Ankerpunkte zu ihrer Kultur, die ihnen entrissen wurde.

Satterfield besucht in den vier Teilen unterschiedlichste Menschen, die alle auf ihre Art versuchen, das kulturelle Erbe ihrer Vorfahren zu bewahren. Zugleich ist es eine Bewusstwerdung der eigenen Traditionen, die vielfach längst von der amerikanischen Kultur überlagert wurden. Spannend, emotional aufwühlend, aber auch unglaublich bereichernd. Bitte einen Nachschlag!

High On The Hog: Wie die afroamerikanische Küche Amerika veränderte: auf Netflix

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