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TV-Kritik"Starmania" schloss die Quali-Runden mit ein paar Funken ab

Grazerin Anna Heimrath wurde mit einem "Star-Ticket" belohnt. Eines von drei in dieser vierten ORF-Show, darunter für einen Countertenor mit Zahnspange. Der trotzdem noch unüberschaubare Cast (ingesamt 32 Talente!) für die beiden Halbfinali steht damit fest.

Starmania 21
Im Halbfinale: Anna Heimrath aus Graz bei der Performance von "Wie a Kind" © ORF
 

Vorweg einmal eine der guten Seiten von "Starmania 21" in ORF 1: Es wird schon nach fünf Minuten Sendungszeit gesungen. Bei DSDS auf RTL wird ja erst einmal eine Stunde gezickt, geweint, geflirtet und viel Luft geredet. Eröffnet wurde die letzte Qualifikationsrunde, bei der durchschnittlich 521.000 Zuseher mit dabei waren, mit einem Hit vom Dauerjuror der Privatkonkurrenz: Mark Forster. Marcel Kaiser, 20-jähriger Bankberater aus Herzogenburg (NÖ), hatte sich von Forster „Sowieso“ ausgesucht und redete nach dem Auftritt sogar mehr als Arabella Kiesbauer im Glitzer-Hosenrock. Das muss erst einmal einer schaffen! Ein Aufschrei folgte beim grünen Licht.
Es schloss Promi-Tochter Rebecca Rapp an. Die 30-Jährige aus Hinterbrühl (NÖ) arbeitet als Vocal Coach, Sängerin, Texterin und Produzentin - und ist Tochter von Peter Rapp. Ihre Schwester Roxanne hat 2014 im ORF "Dancing Stars" gewonnen. Und Rebecca nun mental gecoacht. Zumindest vorerst grünes Licht nach „Born This Way“ von Lady Gaga.

Kommentare (2)
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tupper10
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Ehre, wem Ehre gebürt

Nein! "Valerie" ist nicht von Amy Winehouse, sondern im Original ein UK-Top-10-Hit von den Zutons.
Nein! "Let's Get Loud" ist nicht von Jennifer Lopez, sondern im Original von Gloria Estefan.
Nein! "You Raise Me Up" ist nicht von Westlife, sondern in Secret Garden (die damit allerdings nur in ihrer Heimat Norwegen erfolgreich waren). International wurde der Song zunächst von Brian Kennedy bekannt gemacht, danach von Josh Groban. Die Westlife-Version kam später.
Warum Starmania viele Songs irgendwelchen Cover-Interpreten zuordnet, weiß wohl nur der ORF.

zweigerl
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Beeindruckend: der Müllmann

Gecovert, ohne das Original richtig zu benennen: Da ist kaum etwas echt. Aber die Stimmen oftmals beeindruckend, auch wenn das Ganze halt auch nur so eine gefakte Show ist. Daher erfrischend der ein wenig hilflose Versuch eines Mülltransportfahrers (!), in diese dekadente Scheinwelt einen Fuß hineinzukriegen. So eine ehrliche Haut gibt einem den Glauben an Echtheit zurück.