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"Das Hausboot" auf Netflix"Das Boot war ein Haufen Schrott"

Olli Schulz - Sidekick von Joko und Klaas, Musiker und Podcast-Star ("Fest & Flauschig") - ist jetzt auch Bootsbauer. Gemeinsam mit Fynn Kliemann renovierte er Gunter Gabriels Hausboot.

Olli Schulz und Fynn Kliemann arbeiteten zwei Jahre lang an dem Projekt. © Netflix
 

Bis zum Schluss ist den Zusehern nicht ganz klar, was Olli Schulz und Fynn Kliemann geritten hat, dieses Projekt anzugehen. War es tatsächlich der Wunsch, ein gemütliches Refugium für Kreative zu schaffen? Oder waren es doch in erster Linie Übermut, Naivität und Unwissen, die dazu verleiteten, das alte Hausboot Gunter Gabriels zu renovieren?

Der Schlagersänger Gunter Gabriel ist 2017 gestorben. Zurück ließ er in Hamburg sein Hausboot „Magdeburg“, auf dem er 20 Jahre lang lebte und das seine Tochter gerne loswerden würde. Vielleicht ahnt sie, dass dem Kahn nicht mehr zu trauen ist. Mit dem Musiker Olli Schulz ("Fesch & Flauschig") und dem Youtuber Fynn Kliemann findet sie zwei Wahnsinnige/Mutige, die das Boot leichtfertig übernehmen und dafür auch noch 30.000 Euro auf den Tisch legen. Kann doch nicht so schwer sein, bisschen renovieren? Wie in jeder guten Heimwerker-Untergangsgeschichte - "Hinterholz 8" lässt grüßen – führt die Lösung eines Problems zu zwei neuen: Ist das Interieur erst entfernt, zeigt sich den beiden erst das wahre Schlamassel. Was unfreiwillig zu Gabriels größtem Hit hinführt: „Hey Boss, ich brauch mehr Geld“. Kumpel Bjarne Mädel wollte es von Beginn an gewusst haben: „Das Boot war ein Haufen Schrott.“

"Das Hausboot" ist eine "Making-of"-Serie für Fans von Schulz und Kliemann. Professionell gemacht, ein bisschen Heimwerkerei, einbisschen Musik, ein paar Sticheleien, viel Frust und am Ende sind alle glücklich. Immerhin, eine Erkenntnis bleibt zurück: Kaufen Sie nicht die Katze im Sack, wenn Sie vermuten, sie könnte eigentlich ein Hausboot sein. Kliemann formuliert es mit anderen Worten: "Ganz lange war das dumm, und jetzt ist es richtig klug, dass wir das gemacht haben."

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