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Faszination True CrimeLust am Abgründigen: Von "Aktenzeichen XY" bis "Tiger King"

Das 1967 erstmals ausgestrahlte "Aktenzeichen XY“ ist nach wie vor ein Quotenbringer. Das Spiel mit der Angst haben Netflix & Co. mit True-Crime-Serien längst perfektioniert.

© APA, Netflix
 

Eduard Zimmermann erfand 1967 nicht einfach eine Sendung. Er schuf mit „Aktenzeichen XY“ eine der erfolgreichsten Institutionen des deutschsprachigen Fernsehens. Der Kniff: Die Sendung spielt mit urmenschlichen Empfindungen. Angst, Neugierde, dem Hang zum Voyeurismus, dem schizophrenen Verhältnis zu Regeln. Mehr als 30 Millionen Zuseher erreichte die Sendung zu ihren besten Zeiten und erst heuer kündigte ORF-Chef Wrabetz eine mögliche neue Österreich-Ausgabe der Krimi-Reihe an. Mittlerweile ist man angesichts des durch Corona verschärften Spardrucks vorsichtiger geworden: „An der grundsätzlichen Idee einer Österreichischen Ausgabe von ‚Aktenzeichen XY‘ halten wir fest. Corona-bedingt gilt es jedoch jetzt einmal die Programmvorhaben für das kommende Jahr zu evaluieren, welche Projekte letztlich umgesetzt werden können steht zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht fest", heißt es von Seiten des ORF.

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