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Cliff Barnes„Dallas“-Bösewicht Ken Kercheval ist tot

Bekannt wurde er durch seine Rolle als Cliff Barnes in der TV-Serie "Dallas", in der er von 1978 bis 1991 den großen Gegenspieler von J.R. Ewing (Larry Hagman, gestorben 2012) gab. Nun ist Ken Kercheval 83-jährig gestorben.

Ken Kercheval, im Bild mit "Dallas"-Kollegin Victoria Principal © AP
 

Bekannt wurde er durch seine Rolle als Cliff Barnes in der TV-Serie "Dallas", in der er von 1978 bis 1991 den großen Gegenspieler von J.R. Ewing (Larry Hagman, gestorben 2012) gab. Nun ist Ken Kercheval 83-jährig gestorben. "Ken starb am Ostersonntagabend in seiner Heimatstadt Clinton in Indiana", teilte sein Manager Jeff Fisher der Deutschen Presse-Agentur mit, eine Todesursache wurde nicht bekannt gegeben. Bereits 1994 musste dem starken Raucher ein Teil der Lunge entnommen werden, da er an Lungenkrebs erkrankt war.

US-ENTERTAINMENT-TELEVISION
Ken Kercheval Foto © APA/AFP/CHRIS DELMAS

„Dallas“-Kollegin Victoria Principal (69) würdigte Kercheval als „enorm talentierten“ Kollegen mit schlauem Humor. „Ich hoffe, du, Larry und Barbara schmeißt eine himmlische Party im Texas-Stil! Ruhe in Frieden, lieber Bruder“, schrieb Principal auf Instagram. In der TV-Serie spielte sie Pamela Barnes, die Halbschwester von Kerchevals Figur Cliff Barnes.

In den USA lief "Dallas" 14 Jahre lang, auch hierzulande durfte sich das Familiendrama um Geld, Macht und Intrigen einer großen Fangemeinde erfreuen. Die insgesamt 356 Folgen wurden in 67 Sprachen übersetzt und in 90 Ländern ausgestrahlt. Kercheval war aber nicht nur damals immer mit dabei, sondern auch in der Serien-Fortsetzung von 2012 bis 2014.

Der Schauspieler, der seine Karriere am New Yorker Broadway begonnen hatte, spielte auch in Kino-Filmen wie "The Seven-Ups" und "F.I.S.T. - Ein Mann geht seinen Weg" mit.

Jubiläum: 40 Jahre Dallas

357 Folgen, die sich gewaschen haben: 1978 ging die US-Seifenoper "Dallas" über die fiktive Familie Ewing und den Oberintrigant J. R. Ewing (Larry Hagman) in den USA an den Start.

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Eine unvergleichbare Erfolgsgeschichte nahm ihren Lauf: Schon bald sahen 300 Millionen Menschen in 64 Ländern dabei zu, wie der Ölbaron J. R. seine Serien-Frau Sue Ellen (Linda Gray) in die Alkoholsucht trieb ...

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... oder seinen Bruder Bobby (Patrick Duffy) gerne und häufig aufs Grausamste demütigte.

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Auf der Southfork Ranch flogen ab 2. April 1978 die Fetzen, in Deutschland lockte die Serie zu 18 Millionen Zuschauer vor den Fernseher.

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Eine schrecklich nette und verlogen intrigante Familie ...

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Damals war "Dallas" ungemein modern: Die TV-Macher benutzten erstmals Cliffhanger, zeichneten nach den braven "Waltons" oder moralisch korrekten Figuren in "Bonanza" fiese Figuren.

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1991 stellte der US-Sender CBS die Intrigen in der Ölfamilie ein.

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Mitunter trieben es die Produzenten aber ein wenig zu bunt und absurd: In schlechter Erinnerung blieb die Wiederauferstehung Bobby Erwings, der nach Jahren der Abstinenz plötzlich unter der Dusche stand.

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2012 kam es zum Remake - doch der große Erfolg blieb aus. Nach nur drei Staffeln wurde das neue Dallas wieder abgesetzt.

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KK
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Kommentare (4)

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Irmiernst
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DER Gassenfeger...

der 80iger. Meine Kinder bekamen die Sendung quasi mit der Muttermilch :-)

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büffel
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Gute alte Zeiten.... ;-)

Da werden Kindheitserinnerungen wach. Damals war Fernsehen noch ein Familienevent, und die Auswahl war bei FS1 und FS2 nicht gerade berauschend, also mußte man mit dem zufrieden sein, was geboten wurde. Und war es auch meist, denn das Surfen mit der Fernbedienung gab es noch nicht....

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lombok
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Mir geht es auch so ...

Bei solchen - leider tragischen Nachrichten - denkt man an die Zeit zurück, als die Menschen noch zufriedener waren, nicht immer nach MEHR strebten, die Familie noch Familie war. Die Zeit, wo die "Welt nicht unterging", wenn man mal telefonisch nicht erreichbar war.

Es war halt alles noch eher im "Normalmodus". Einfach eine Wahnsinns-Zeit.

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henslgretl
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War

auch meine absolute Lieblingsserie. 😊

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