Gut zwei Wochen nach der Fernsehdokumentation
"Surviving R. Kelly" scheinen die darin genannten
Missbrauchsvorwürfe erste Konsequenzen für den Sänger zu haben.
Medienberichten zufolge beendete sein Label RCA, das zum Konzern
Sony Music gehört, die Zusammenarbeit mit dem dreifachen
Grammy-Gewinner. Auf dessen Website wird er nicht mehr genannt. Mehrere Radiosender in den USA kündigten an, die Musik des
52-Jährigen nicht mehr zu spielen. Im Raum Atlanta im Bundesstaat
Georgia laufen zudem strafrechtliche Ermittlungen gegen Kelly. Im
Zusammenhang mit den Missbrauchsvorwürfen stellte sich einem
CNN-Bericht zufolge Kellys Ex-Manager der Polizei. James Mason solle
einen Mann bedroht haben, dessen Tochter mutmaßlich von Kelly
festgehalten werde, berichtete der Sender. Mason kam demnach gegen
eine Kaution von 10.000 Dollar (8800 Euro) vorläufig frei.