Hundert Folgen von „Die Lugners“ waren nicht genug: ATV schickt ab 17. November „Die letzte Lugnerin“ ins Rennen. Gedreht wurden die vorerst drei Folgen über den Sommer noch unter dem Arbeitstitel „Simone sucht das Glück“ in Anspielung auf „Mörtel sucht das Glück“ (Quoten-Erfolg 2007/2008); schwer vorstellbar, dass der Titel dem Lugner-Clan gefällt. Egal. Es geht um Reichweite der Reality-Soap, in der die 43-Jährige von Gerda Rogers‘ Agenten Clemens Trischler für die Karriereplanung unter die Fittiche genommen wird.
Gefilmt wurde die „Dancing Stars“-Dritte auf dem ORF-Parkett etwa bei der Styling-Beratung im Modehaus, wie sie eine Lernstunde bei Benimm-Papst Thomas Schäfer-Elmayer nahm, bei der astrologischen Beratung, in ihrem neuen Job (Geschäftsführerin einer Beauty-Marke) und bei der Botox-Behandlung. Die ATV-Kameras durften Lugner und ihren Anwalt auch bei einer Gerichtsverhandlung begleiten. „Bienchen“, so ihre Kosename im Lugner-Zoo, spricht über Anfeindungen, Herausforderungen und offene Rechnungen.
Die Produzenten der Dokusoap versprechen jedenfalls „eine emotionale Achterbahnfahrt“ von und mit Simone Lugner: „Was als modernes Märchen zwischen Champagner und Blitzlichtgewitter begann, endet in einer bitteren Realität“, heißt es. Auch der mediale Rummel gehört eben zu Richards Erbe.