Was für eine überwältigende Bühne: Der Deutsche Florian Wieder, der 2015 auch das ESC-Auge in der Wiener Stadthalle entworfen hat, designte für die Schweizer eine imposante Spielfläche für 37 Nationen in der Baseler St. Jakobshalle. Durch den Bilderrahmen, der auch als Symbol für die tollen Museen der Stadt stehen kann, wird immer wieder Eleganz vermittelt, während es rundherum nur so funkt, blitzt, raucht und flimmert. Florian Wieder entschied sich für das auffällige Element, das die Bühne frontal einfasst, natürlich auch wegen der technischen Funktion – für ihn steht der Rahmen mit seinen vier Seiten übrigens für die Viersprachigkeit des Landes. Egal: Die Bühne ist beeindruckend und wirkt bei jedem Act anders. Die Berge, auf denen mitunter Videos projiziert werden (und so etwa zu Hochhäusern werden), dürfen als wichtiger Teil der Schweiz im Hintergrund nicht fehlen.
Aufsteiger 1. Halbfinale
ESC als Mega-Show: Song Contest-Auftakt gelungen
Der Eurovision Song Contest aus der Schweiz sieht teuer aus und spielt alle Stückeln einer Mega-TV-Show. Die Schweizer nahmen sich selbst aufs Korn – mit der humorigen Pauseneinlage „Made in Switzerland“ der Moderatorinnen Sandra Studer und Hazel Brugger. Und Céline Dion ließ grüßen. Welche zehn Länder kamen weiter?
© AFP/Sebastien Bozon