„Ich bin ihm 2011 bei ,Wetten, dass …?‘ persönlich begegnet und habe ihn als sehr galanten Mann und tollen Künstler kennengelernt“, erzählt Michelle Hunziker anlässlich der Aufzeichnung der Udo-Jürgens-Gala, die am 23. Dezember als Koproduktion von ARD, ORF und Schweizer Fernsehen ausgestrahlt wird. Die 47-jährige Schweizerin moderiert „Udo Jürgens Forever – Die Show zu seinem 90. Geburtstag“ nicht nur, sie singt auch – ein Duett mit Tochter Aurora Ramazzotti, nämlich „Liebe ohne Leiden“.
„Der Song wurde mir von der Produktion vorgeschlagen und ich habe sofort Ja gesagt, nachdem ich mit Aurora gesprochen hatte. Es ist uns eine Ehre, diesen sehr persönlichen Song, den Udo damals mit seiner Tochter gesungen hat, singen zu dürfen. Dass sie uns dieses Lied anvertraut haben, hat uns sehr gefreut“, sagt Hunziker im Interview mit der Kleinen Zeitung. Und fügt hinzu: „Was kann ein Elternteil seinem Kind Schöneres wünschen als Liebe ohne Leiden? Daher wollten wir dieses Lied sehr gerne singen.“ Ihr Enkelkind Cesare kam nicht zur Show nach München mit, sondern blieb beim Papa in Mailand. Im deutschsprachigen Fernsehen ist das Duett eine Premiere, aber „in Italien haben wir bereits gemeinsam auf der Bühne gestanden und gesungen. Trotzdem war dieser gemeinsame Auftritt etwas ganz Besonderes und für uns sehr emotional“, wie Hunziker erklärt.
Zum großen Lieder-Schatz von Udo erklärt sie: „Meine Eltern haben seine Musik gehört als ich klein war und mein Vater hat zu Hause immer ,Mit 66 Jahren‘ gesungen. Außerdem habe ich als Kind ,Tom und Jerry‘ geschaut und ,Vielen Dank für die Blumen‘ mitgesungen. Somit erinnert seine Musik mich an meine Kindheit.
Wo sieht sich Michelle Hunziker aber selbst in zehn Jahren? „Ich sehe mich in zehn Jahren umringt von meinen Kindern und Enkeln und werde sicher noch viele Ideen und Ziele haben, die ich umsetze. Denn wenn man sich weiterentwickelt, bleibt man jung. Da ich meine Arbeit liebe, werde ich sicher auch 2034 noch viel arbeiten“, verrät sie. Als Gäste in der Tribute-Show begrüßt sie u. a. Annett Louisan, Howard Carpendale und Conchita Wurst.