Für Kuratorin Katrin Bucher-Trantow war klar: „Wir brauchen jemanden, der sich mit dem öffentlichen Raum anlegen kann.“ Dass die Wahl auf Maruša Sagadin fiel, lag also nahe. Die Bildhauerin aus Ljubljana ist bekannt für ihre skulpturalen Interventionen, die gesellschaftspolitische Themen mit ihrer ganz eigenen Form von Humor verknüpft. Den brauchte sie auch: „Der öffentliche Raum ist ein Hund. Er verschluckt alles bis hin zu den Farben, man muss um Sichtbarkeit ringen“, erklärt Sagadin. Hinzu kommt, dass der Platz zwar zentral liegt, aber von einer viel befahrenen Straße begrenzt wird.