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steirischer herbst"Human Landscapes": Auf dem Weg ins Nirgendwo

Das internationale Performance-Programm kommt diesen steirischen herbst nicht in Gang. Das belegt auch die Fortsetzung von Michiel Vandeveldes "Human Landscapes - Book II" im Orpheum Graz.

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Das Vocalforum Graz ist das Erfreulichste an diesem herbst-Abend © (c) Mathias Voelzke Völzke info@mat
 

Es haftet ihnen Nostalgieverliebtheit und eine gewisse Klassenverbundenheit an: Nachtzügen. Der belgische Choreograf Michiel Vandevelde widmet sich in „Human Landscapes - Book II“ auch heuer dem epischen Gedicht „Menschenlandschaften“ (1938-1950), das der kommunistische türkische Dichter Nâzim Hikmet in Gefangenschaft schrieb. Und im Gegensatz zum Dritte-Klasse-Abteil des ersten Buches werden nun vordergründig die Stimmen von Reich und Mächtig hörbar, dazu flimmern Text und Bilder von vereinsamten Landschaften auf dem Weg nach Anatolien, inhaftierten und ermordeten Autoren und Journalisten oder Nachtschwarz über die vierteilige Leinwand im barocken Minoritensaal - als Brückenschlag in die Gegenwart.

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