Krieg, Flüchtlingsthematik, Patriarchat und der Umgang damit: Goethes „Iphigenie auf Tauris“ entstand Ende des 18. Jahrhunderts, die Themen sind aber universell und hochaktuell: „Wir sind selbst immer wieder überrascht, wie viel Heute in dem Stück steckt“, sagt Anna Stiepani. Die deutsche Regisseurin wollte gerne ein Anti-Kriegs-Stück im Stadttheater Klagenfurt auf die Bühne bringen, und weil sie eine Vorliebe für Utopien hat, wurde es Goethes großes Humanitätsdrama: „Es ist gerade heutzutage wichtig zu zeigen, dass Konflikte auch positiv enden können.“ Denn Iphigenie bringt den Taurerkönig Thoas dazu, ihren Bruder Orest nicht zu opfern und sie beide in Freundschaft gehen zu lassen (mehr zu Inhalt und Familiengeschichte siehe Info).
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