Zur Poetry Slam-Szene kam Estha Sackl (32) durch Zufall: „Ich hatte mir gerade nach einer schwierigen Lebensphase vorgenommen, nicht mehr zu Dingen, die mir Angst machen, ,Nein‘ zu sagen. Da hat mich ein Freund gefragt, ob ich mit ihm bei einem Poetry Slam mitmachen würde“, erzählt die gebürtige Villacherin: „Es hat mir eigentlich sofort getaugt.“ Vor allem die Authentizität dieser Kunstform hat es ihr angetan: „Da schlüpft man nicht in eine Rolle, sondern steht mit dem eigenen Text vor dem Publikum. Man ist Autorin, Regisseurin und Performerin in einem.“