Interview Staatsopern-Gala in Graz mit Philippe Jordan: "Zum Chefdirigenten wird man nicht geboren"

Die Wiener Staatsoper gastiert konzertant im Grazer Stefaniensaal. Der Musikdirektor des Hauses dirigiert Wagner, eine "der Säulen des Wiener Betriebs", wie Philippe Jordan im Interview erzählt.

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Der Wiener Musikdirektor Philippe Jordan © Staatsoper/Pöhn
 

Richard Wagner, das ist an der Wiener Staatsoper Chefsache. Auch die zweite Wagner-Premiere in der Intendanz Bogdan Roščič wird vom Musikdirektor Philippe Jordan übernommen werden, nach dem „Parsifal“ im Frühjahr 2021 auch „Tristan und Isolde“ im April 2022. Bevor es so weit ist, zeigt Jordan seine Wagner-Kompetenz in Graz. Beim morgigen (12. 10.) Gastspiel der Wiener Staatsoper im Musikverein für Steiermark stehen der erste Akt der „Walküre“ und Auszüge aus der „Götterdämmerung“ auf dem Programm (siehe Infobox unten). Philippe Jordan zu diesem konzertanten Gastspiel: „Es ist für uns wichtig, unsere Arbeit auch immer wieder einmal auch nach außen zu tragen. Mit dem Musikverein in Graz sind wir seit zwei Jahren im Gespräch für ein Gastspiel.“ Dass es so schnell funktioniert hat, ist letztlich auch der coronabedingten Absage einer Japan-Tournee geschuldet.

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