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StageigerDaniel Hopes Heimarbeit aus dem ersten Shutdown

Daniel Hope gehört seit langem zu den umtriebigsten Verfechtern und Vermittlern seines Metiers. Und so war der irisch-deutsche Geiger, der auch längere Zeit in Wien gelebt hat, während des ersten Corona-Lockdowns auch einer der ersten Künstler, der die Zeit der häuslichen Kasernierung zur kreativen Arbeit nutzte.

© APA (dpa)
 

"Hope@Home" hieß die Konzertreihe des Künstlers, die er mit Pianist Christoph Israel seit März für Arte aus seinem Berliner Wohnzimmer einspielte. Allabendlich konzertierte man bei einem Hauskonzert 2.0 im Hope'schen Salon, der dafür in ein kleines Fernsehstudio samt guter Akustik umgebaut worden war. Insgesamt 34 Folgen kamen so bis Anfang Mai zusammen, wobei man rund sechs Millionen Streamabrufe zählte.

Dabei beließ es das Duo Hope/Israel nicht bei der trauten Zweisamkeit, sondern der bestens vernetzte Künstler Daniel Hope holte sich des öfteren hochkarätige Kolleginnen und Kollegen an die Seite. Die kleinen Preziosen, die hierbei entstanden sind, sind nun bei der Deutschen Grammophon als CD erschienen - und können nun auch in Lockdown Nr. 2 als kultureller Lichtblick in tristen Zeiten dienen.

So findet sich auf der CD "Hope@Home" Max Raabe, mit dem das Grundduo "Irgendwo auf der Welt" intoniert neben Bariton Matthias Goerne für Brahms' "Wie rafft ich mich auf in der Nacht" oder Iris Berben, die neben Manuel de Fallas "Asturia / If" Rudyard Kipling rezitiert. Ein Kompendium an Liveaufnahmen, die bisweilen mit ein paar einleitenden Sätzen von Hope eingeführt werden.

Und nur mit den 21 Stücken von Daniel Hope müssen sich Musikfreundinnen und -freunde nun auch nicht über den aktuellen Lockdown retten. Der 47-jährige Violinvirtuose empfängt seit 2. November wieder täglich um 19 Uhr musikalische Gäste in seinem Wohnzimmer. Titel der neuen Reihe: "Hope@Home - Next Generation".

 

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