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Grazer Erstaufführung„Mich hat Auschwitz aber nie verlassen“

„Die Passagierin“ von Mieczysław Weinberg hätte am Samstag (14. März) Premiere gehabt. Das Opernhaus hat dazu eigentlich ein hochinteressantes Begleitprogramm erstellt. Was davon nach dem 3. April stattfindet, entnehmen Sie bitte aktuellen Informationen.

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Die Polin Zofia Posmysz als 18-Jährige in Auschwitz © KK
 

Als ich über dem Tor die Inschrift „Arbeit macht frei“ sah, habe ich mich gefreut. Vor Arbeit habe mich ja nicht gefürchtet ...“ Das erzählt Zofia Posmysz über ihre Ankunft in Auschwitz, wo sie von Mai 1942 bis Jänner 1945 interniert war, nachdem sie als 18-Jährige einen Schulunterricht im Untergrund besucht hatte und die Gestapo Flugblätter bei ihren Kollegen entdeckt hatte.

„Mich hat Auschwitz aber nie verlassen“, sagt die 96-jährige Krakauerin heute noch, auch wenn sie als Schriftstellerin das Unfassbare für sich und andere fassbar machen wollte. Vor allem in ihrer autobiographischen Novelle „Pasażerka" (1962), in der die Diplomatengattin Lisa in den 50ern auf der Überfahrt nach Brasilien von ihrer Vergangenheit als KZ-Aufseherin eingeholt wird, als sie die ehemalige Lagerinsassin Martha an Bord entdeckt.

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