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Musikverein GrazMichael Nemeth: „Träume muss man einfach haben“

Michael Nemeth geht mit dem Musikverein für Steiermark in die 205. Saison. Wir sprachen mit dem Generalsekretär über Spaß und Strenge, über Geld und Fliegenklatschen.

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„Wir fischen nicht einfach im Pool, die meisten der Projekte in unserem Angebot sind selbst entwickelt“, betont Michael Nemeth (40) © STEIERMÄRKISCHE SPARKASSE/KRUG
 

Im Juni des Jahres feierte er sein 10-Jahr-Jubiläum als Generalsekretär. Wobei es genau genommen seine elfte Saison war. Aber zu spät kommt man ja immer rechtzeitig. Und eigentlich egal. „Schon so 2001, 2002 war ich für den Musikverein tätig, für die Sichtung, Aufarbeitung und Digitalisierung des Archivs, und ab 2004 war ich dort angemeldet“, erinnert sich Michael Nemeth.

Wie auch immer: In dem Geschäft ist der Grazer Kulturmanager trotz seiner immer noch jungen Jahre längst ein alter Fuchs. Die Aufgabengebiete für ihn und sein kleines Team seien allerdings mächtig gewachsen – von der Personalentwicklung über Medienarbeit, Marketing und Sponsorbetreuung bis zur Betriebsleistung: „Die Zahl der Konzerte konnten wir in meiner Ära von 35 auf im Schnitt bis zu 60 steigern. Aber man darf dabei nichts überspannen und muss streng mit sich selber sein“.

In der bald anlaufenden Spielzeit 2018/19 sind es 57 Termine, die in den Stefaniensaal und den Kammermusiksaal locken. Wobei: Im Mai geht man fremd, nämlich in den Landhaushof. Der Auftritt dreier Jugendsymphonieorchester aus Laibach, Triest und Graz mit 200 Mitwirkenden dreht sich nicht nur um Beethoven, Verdi & Co, „sondern auch um das Recht auf Kultur und um die kulturelle Teilnahme an der Gesellschaft. Diesen niederschwelligen Zugang wollen wir künftig jedes Jahr einmal ermöglichen“, sagt Nemeth.

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