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Stift MelkEntdeckenswerte Raritäten bei den Barocktagen

Nach 15 Jahren ist das Ensemble L'Arpeggiata zu den Barocktagen Stift Melk zurückgekehrt und hat am Freitagabend im Kolomanisaal ein fulminantes Eröffnungskonzert geboten. Unter der Leitung von Christina Pluhar (Theorbe) gelangten Arien und Kantaten von Luigi Rossi, Orazio dell'Arpa und Marco Marazzoli zur Aufführung: fast vergessene Musik, aber nichtsdestoweniger entdeckenswert. 

© APA
 

"Arpa Davidica - König Davids Harfe" lautete das Motto des Abends. Alle drei italienischen Barockkomponisten waren auch Harfenisten. Das eigentlich Außergewöhnliche allerdings lag in der überaus inspirierten, emotionalen Interpretation der Gesangstexte durch die beiden ausgezeichneten Solistinnen Celine Scheen (Sopran) und Giuseppina Bridelli (Mezzosopran). Ihr im positivsten Sinne des Wortes affektiertes, dabei immer wohldosiertes und kalkuliertes Spiel mit Ausdruck und Gestus zog das Publikum in Bann: 100 spannende, ansprechende Minuten. Anschließend gab es wie immer noch Brot und Wein im Stiftshof. 

"Das Letzte, was wir machen werden, so lange ich da bin, ist, den Fuß vom Gas zu nehmen", versprach Michael Schade, Intendant der Barocktage, in seiner Begrüßung. "Lyra et Gladio. König - Bürger - Edelmann" hat er dem Pfingstfestival zu Beginn des fünften Jahrzehnts als weitläufiges Generalthema verpasst. Er selbst wird diesmal, abgesehen von der traditionellen Frühstücksmatinee, erst beim Abschlusskonzert mitwirken, wenn der Concentus Musicus unter der Leitung von Daniel Harding Händels "Messiah" in der Stiftskirche darbietet. Außerdem treten u.a. noch die Barocksolisten München, die Ensembles La Risonanza, Sarband und Barucco sowie die Company of

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