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KlagenfurtKärntner Privatuni für Musik nimmt im Herbst Betrieb auf

Die neue Gustav Mahler Privatuniversität für Musik in Klagenfurt wird ab kommendem Semester den Betrieb aufnehmen. Wie Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) und Roland Streiner, der Direktor des Landeskonservatoriums, am Freitag vor Journalisten sagten, gebe es nun grünes Licht vom Akkreditierungs-Board, dass das Konservatorium in eine Privatuniversität umgewandelt werden kann.

Gustav Mahler (1860-1911), der auch am Wörthersee komponierte, ist Namensgeber der Privatuniversität © KK
 

Laut Kaiser sei man vor der Entscheidung gestanden: Bleibe man mit dem Konservatorium auf der Ebene einer gehobenen Musikschule oder wandle man sie in eine Privatuniversität um? Ein Blick auf die Absolventen trug schließlich dazu bei, den Schritt in Richtung Universität zu gehen. "Acht von zehn Absolventen, die in Klagenfurt keinen akademischen Abschluss machen konnten, sind weggegangen und haben ihn woanders nachgeholt", erklärte Kaiser. Direktor Streiner betonte, dass ein neues Kapitel geschrieben wird: "Wir haben uns dazu entschlossen, keinen kleinen, sondern einen sehr großen Schritt zu setzen." Die Privatuniversität verbinde Musik mit Forschung.

Ab Oktober werden vier Studienrichtungen in Klagenfurt angeboten: Instrumental- und Gesangspädagogik sowie Musikalische Aufführungskunst, jeweils als Bakkalaureats- und Masterstudium. Ab Ende Juni sollen Anmeldungen möglich sein, für September sind die Aufnahmeprüfungen geplant. Pro Jahr sollen 80 bis 85 Studierende aufgenommen werden.

Träger der Privatuniversität ist das Land Kärnten. Für räumliche Adaptierungen des Konservatoriums wurden 330.000 Euro aufgewendet, für den Akkreditierungsantrag rund 100.000 Euro. Laut Landeshauptmann Kaiser werden für das Konservatorium pro Jahr etwa acht Millionen Euro von Landesseite aufgewandt, durch die Umwandlung zur Universität werden es künftig um acht Prozent mehr sein. Allerdings nur in den ersten Jahren, dann soll sich dieser Prozentsatz - mit zunehmender Zahl der Studenten - kontinuierlich verringern. Die Studiengebühren, die es bereits jetzt gibt, werden ebenfalls steigen, und zwar auf 400 Euro pro Semester.

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