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Kritik Stadttheater"Servus Srečno Kärntenpark" als schriller Geschichtsunterricht

Schauspiel-Premiere: Unterhaltsam, aber nicht mehr ist die Stadttheater-Produktion „Servus Srečno Kärntenpark“. Ein engagiertes Ensemble blödelt sich durch die Kärntner Geschichte.

Kärntner Fahne im Historypark © (c) Karlheinz Fessl/Stadttheater Klagenfurt
 

Einmal mehr arbeitet sich der Autor und Regisseur Bernd Liepold-Mosser am Thema Kärnten ab. Rund 20 Jahre nach „Kärnten Treu. Eine Textmaschine“ macht er zum 100. Jahrestag der Volksabstimmung derzeit die Bühne des Stadttheaters zum Erlebnispark. Denn die kritische Auseinandersetzung mit der Kärntner Identität will er mit Leichtigkeit und Humor in Szene setzen - und lässt am Premierenabend zur Einstimmung drei Musikschüler vor dem Theater volkstümlich aufspielen. 

Kommentare (2)

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Luger13
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Pietät- und charakterlos ....

....ist meiner Ansicht nach das (unwidersprochene ) Ansinnen des Autors, den Leichnam des früheren verunfallten Landeshauptmannes ausgraben, ausstopfen und ( als Warnung ) zur Schau stellen zu wollen. Was hätten ahnungs- und schuldlose Hinterbliebene dieses sicherlich massiv zu kritisierenden und vielleicht sogar im Erlebensfall gerichtlich belangbaren ehemaligen Politikers fühlen müssen , wären sie Besucher der Premiere gewesen ? Auch als jemand, der weder jene Person noch dessen Partei(en) je gewählt hat , wird einem übel bei dem Gedanken , wie Künstler zur Steigerung des Ansehens in ihrer Zunft und /oder aus materiellen Gründen die Freiheit der Kunst missbrauchen !

fans61
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Jede Theater- oder Buch- bzw. Filmkritik ist eine Einzelmeinung.

Ich bilde mir meine Meinung selbst.