22. Nestroy-GalaNestroy-Preisverleihung findet als reines TV-Event statt

Wegen der angespannten Corona-Situation und dem angekündigten Lockdown findet die sonntägige Nestroy-Gala ohne Publikum statt.

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Erhält einen Nestroy für ihr Lebenswerk: Elfriede Jelinek © ORF
 

Die 22. Nestroy-Preise für die besten heimischen Bühnenleistungen der vergangenen Saison werden am Sonntagabend nun doch ohne Publikum und als reines TV-Event verliehen. Der Wiener Bühnenverein begründete die Entscheidung in einer Aussendung mit der aktuellen Corona-Situation als auch dem angekündigten Lockdown ab Montag. Die Preisverleihung findet im Theater an der Wien statt und wird um 21.45 Uhr auf ORF III ausgestrahlt.

"Angesichts der steigenden Infektionszahlen und der notwendigen gesetzten Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie können wir einen Live-Event guten Gewissens nicht verantworten", wurde Franz Patay, Präsident des Wiener Bühnenvereins, zitiert. Die Sicherheit und die Gesundheit aller Beteiligten stünden an erster Stelle. "Gemeinsam mit unserem Partner ORF III gelingt es jedoch, die Tradition der jährlichen Nestroy-Verleihung dennoch fortzusetzen", so Patay.

"ZiB"-Moderatorin Nadja Bernhard und ORF III-Moderator Peter Fässlacher führen durch die rund einstündige Sendung. Dabei werden die Gewinnerinnen und Gewinner der insgesamt 14 Kategorien bekannt gegeben. Zwei Auszeichnungen sind davon bereits fix: Elfriede Jelinek erhält den Nestroy für ihr Lebenswerk, der Autorenpreis geht an Miroslava Svolikovas für ihr Stück "Rand", das im Schauspielhaus Wien uraufgeführt wurde.

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