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PremierenkritikBernhards "Theatermacher" am Volkstheater: bleiche Knochen eines Klassikers

Aufwärmrunde mit Thomas Bernhards "Der Theatermacher": Am frisch renovierten Wiener Volkstheater wird dem alten, weißen Mann in Intendant Kay Voges' Inszenierung die Hölle heiß gemacht.

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Starke Leistung: Nick Romeo Reimann, Anna Rieser, Uwe Rohbeck, Andreas Beck, Anke Zillich © Volkstheater/Ostermann
 

Gut sieht es aus, das Wiener Volkstheater. Dank umfassender Sanierung von der Ruine zurückverwandelt in das prachtvolle Theater, das ist schon einmal war. So richtig in Gang kommen soll der Betrieb zwar erst im Herbst, wenn Intendant Kay Voges seine erste Saison eröffnet. Schon jetzt aber zeigt der neue Chef unter dem Motto „House Warming“ einen kleinen Vorgeschmack, auf das, was kommt. Erst einmal: seine aus Dortmund mitgebrachte Inszenierung von Thomas Bernhards „Der Theatermacher“, einem Klassiker der jüngeren Dramenliteratur. Der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig, seine Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler, aber auch Voges‘ Vorgängerin Anna Badora sind dabei, als am Mittwoch der Vorhang hoch geht für den selbst deklarierten Staatsschauspieler Bruscon, der mit seiner Familie in einer Tournee über die Dörfer ein Welttheater eigener Prägung schaffen will und dabei in Utzbach, einem Kaff in offenbar tiefster österreichischer Provinz, Probleme bei den Vorbereitungen seiner Komödie „Das Rad der Zeit“ hat.

Kommentare (1)
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JamesJolly
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1
Lesenswert?

Nun, das klingt

aber sehr originell.