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Pandemie-EntlastungNationalrat bessert die Corona-Hilfen für die Kultur auf

Es gibt mehr und verlängerte Corona-Hilfen im Kulturbereich. Covid-19-Fonds und Überbrückungsfinanzierungsfonds für selbstständig Versicherte werden aufgestockt.

++ HANDOUT ++ MINISTERRAT: MAYER
Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer © APA/BKA/DRAGAN TATIC
 

Der Nationalrat hat am Freitagnachmittag einstimmig diverse Corona-Hilfen im Kulturbereich verlängert bzw. ausgebaut. So wird die Gutschein-Regel für den Ersatz nicht einlösbarer Eintrittskarten ein halbes Jahr fortgesetzt. Zudem werden der Covid-19-Fonds und die Überbrückungsfinanzierung erweitert.

Beim Covid-19-Fonds, der sich an jene richtet, die keine anderen Töpfe in Anspruch nehmen können, gibt es eine Aufstockung von zehn auf 20 Millionen. Neben der heute bereits angekündigten Auszahlung von 500 Euro wurde von Staatssekretärin Andrea Mayer (Grüne) für das erste Quartal 2021 eine weitere Zahlung von 1.500 Euro avisiert.

Ebenfalls mehr Geld gibt es für den Überbrückungsfinanzierungsfonds für selbstständig Versicherte. Er wird von 90 auf 110 Millionen aufdotiert. Weiters wird ein mit zehn Millionen dotierter Fonds für die "besondere Förderung im Zusammenhang mit COVID-19" eingerichtet, der sich an jene Branchen richtet, die existenziell gefährdet sind, etwa Künstler-Agenturen.

Was die Gutschein-Regelung für abgesagte Kultur- und Sportveranstaltungen angeht, wird diese um ein halbes Jahr verlängert. Damit wird es auch noch im ersten Halbjahr 2021 möglich sein, für abgesagte Kultur- oder Sportevents Gutscheine auszustellen anstatt den Eintrittspreis rückzuerstatten.

Kommentare (5)
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Estarte
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KÜNSTLER NAGEN AM HUNGERTUCH

Während die Österreichischen Künstler am Hungertuch nagen und auf Staatshilfen angewiesen sind, um überleben zu können, weiterarbeiten zu können, kauft die Stadt Graz (Kunsthaus) einen Lastwagen um 700.000 Euro !!!
Verantwortungsvoller Umgang mit dem Kulturbudget=Steuergeld sieht anders aus.
Kulturpolitiker haben die Aufgabe das Kulturgeld sinnvoll und gerecht auszugeben, das ist leider nicht der Fall, aber verständlich, da alle Kulturverantwortlichen keine Ahnung von Kunst und Kultur haben.
Ein bereits über die Grenzen renommierter Künstler, muss und sollte nicht mehr gefördert werden.
Was Kunst ist, und was nicht, wird von Laien bestimmt, es werden Staatskünstler gemacht.

Estarte
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GRAZ HAT REKORDSCHULDEN UNS STECKT IN DER BUDGETKRISE UND KAUFT "KUNSTWERK UM 700.000 EURO

Während Grazer Künstler in der Krise sind, und um das Überleben als Künstler kämpfen, kauft die Stadt Graz einen Wurm um 700.000 Euro.
Das ist ein Wahnsinn und eine absolute Frechheit, die an Ignoranz und Überheblichkeit und Verschwendungssucht nicht zu überbieten ist.
Grazer Künstler müssen "betteln" und sind auf Hilfen angewiesen, und die Stadt kauft einen Lastwagen eines renommierten Künstlers.
Das Steuergeld wird verprasst trotz exorbitanter Schulden.
Ins Kunsthaus muss man nicht mehr gehen, dort fehlt jetzt das Geld, und auch die Kunst, die Kunst ist jetzt frei zugänglich: der Lastwagen kann in Reininghaus bestaunt werden.
Grazer Künstler warten 9 Monate ! auf die Zu-oder Absage beim Kunstankauf, durch das Kulturamt Graz. Die Absage muss nicht begründet werden....Geld ist nie vorhanden...

Estarte
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GRAZ ZAHLT : 700.000 EURO FÜR EINEN LASTWAGEN WÄHREND GRAZER KÜNSTLER UMS ÜBERLEBEN KÄMPFEN UND KEIN BUDGET VORHANDEN IST

Beim Kulturamt Graz muss z.B. ein Grazer Künstler, der um eine Förderung bzw. einen Kunstankauf bittet, von April bis Dezember auf eine Zu-oder Absage warten, und es gibt noch immer keine Antwort.
Ein Grazer Künstler, der in Graz seit über 20 Jahren ein Atelier betreibt, das er ständig kontinuierlich für Publikum öffnet, wurde zuletzt vor über 13 Jahren ein Werk abgekauft, Der Künstler muss von der Mindestsicherung leben, ist Kunsthistoriker, freischaffender bildender Künstler, Museologe und Museumskurator.
Den Grazer Kulturpolitikern sowie dem Kulturamt Graz ist es völlig egal wie Künstler leben oder überleben, Budget ist nie vorhanden, wenn dann nur im großen Stil. Unter Flecker kaufte man auch Herrn Brus alle Werke ab in Millionenhöhe !, und ließ die Grazer Künstler daneben „verhungern“. Die Künstler die eigentlich das Kulturleben aufrechterhalten und dafür sorgen, dass es Kultur und Kunst in Graz gibt, werden zu Almosenempfängern und zu Bettlern degradiert, und ein weltberühmter Künstler wird mit 700.000 Euro gefördert.
Gefördert wird, wer nicht gefördert werden muss, Künstlern die man fördern sollte, bekannter zu werden, lässt man im Regen stehen, es ist dann kein Geld vorhanden.
Für Graz gilt: Jeder wird gefördert, er darf nur kein Grazer Künstler sein.
Es ist schon eine Kunst an sich, wenn man als Grazer Künstler in Graz überleben kann, man ist ein Überlebenskünstler.
Egal !?-: ganz Graz darf jetzt einen Lastwagen gratis „bewundern

Estarte
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WÄHREND ÖSTERREICHISCHE KÜNSTLER UMS ÜBERLEBEN KÄMPFEN UND STAATSHILFEN BENÖTIGEN UND ZU BETTLERN DEGRADIERT WERDEN KASSIERT WURM TROTZ BUDGETKRISE 700.000 EURO FÜR EINEN LASTWAGEN

Stadt Graz leistet sich trotz Budgetkrise einen Wurm
Skulptur kostet: 700.000 Euro, das Kunsthaus übernimmt 2 Drittel
Das Budget für das Kunsthaus wird in einen renommierten Künstler gesteckt, während Grazer Künstler am Hungertuch nagen und zu Bettlern degradiert werden.
Es wundert nicht, wenn Herr Muchitsch (KHG), die Krone Leser über Ausstellungen nicht informieren will, weil sie nicht die Zielgruppe sind, zumal er nicht einmal in der Lage ist einen Museumsaufseher von einem Museologen und Kunsthistoriker zu unterscheiden, und es wundert weiter auch nicht, dass das Kunsthaus schlecht besucht ist, scheint man doch auf Besucher verzichten zu können.
Selbst der neue Eingangsbereich nützt dem Kunsthaus nichts, wenn man keine „Kunst“ zu sehen bekommt.
Beim Kulturamt Graz muss z.B. ein Grazer Künstler, der um eine Förderung bzw. einen Kunstankauf bittet, von April bis Dezember auf eine Zu-oder Absage warten, und es gibt noch immer keine Antwort.
“. Die Künstler die eigentlich das Kulturleben aufrechterhalten und dafür sorgen, dass es Kultur und Kunst in Graz gibt, werden zu Almosenempfängern und zu Bettlern degradiert, und ein weltberühmter Künstler wird mit 700.000 Euro gefördert.
Gefördert wird, wer nicht gefördert werden muss, Künstlern die man fördern sollte, bekannter zu werden, lässt man im Regen stehen, es ist dann kein Geld vorhanden.

Bodensee
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ich gehe aber davon aus....

.......das nicht jede ultralinke Traumfängerbastlerin und jeder ultralinke Hobby-Trommler als "Künstler"bezeichnet wird, denn ich habe absolut keinen Bock darauf, dass mein Steuergeldanteil für solche Typen ausgegeben wird!