AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Veranstaltungsverbot verlängertAlles aus - was das vorzeitige Ende der Kultursaison für Veranstalter bedeutet

Die Kultursaison ist vorbei. Alle Theater- und Opernaufführungen, alle Konzerte und Festivals in Österreich sind bis Ende Juni abgesagt. Keine Festwochen, keine Pfingstfestspiele, kein Nova Rock... Selbst hinter dem Auftakt der nächste Saison im September stehen Fragezeichen.

Die Sitze bleiben leer: Veranstaltungsverbot bis Ende Juni © KLZ/Hoffmann
 

Burgtheater

In seinem Haus in Maria Saal ist Martin Kušej bei unzähligen Videokonferenzen als Krisenmanager gefordert. Die strategische Überlegung des Burgtheater-Direktors ist es, „einen scharfen Schnitt zu machen und im Herbst mit voller Kraft zu starten.“ Noch nicht ganz verabschiedet hat sich Kušej von seiner „Maria Stuart“-Inszenierung, die als Koproduktion mit den Salzburger Festspielen am 16. August Premiere haben soll. Ob dies programmgemäß über die Bühne gehen kann, hängt davon ab, „ob wir im Mai mit den Proben beginnen dürfen“, sagt Kušej Hier erwartet er sich heute Klarheit von Kulturstaatssekretärin Ulrike Lunacek. Unter Zugzwang sind für den Burgtheater-Chef die Salzburger Festspiele, die eine Entscheidung bis 30. Mai angekündigt haben: „Das muss sicher früher entschieden werden“, sagt Kušej . Dort hab man aber vorerst nur Pfingsten abgesagt, für die Sommerfestspiele „hofft“ man noch.
www.burgtheater.at

Kommentare (1)

Kommentieren
CloneOne
0
0
Lesenswert?

Hmmm

Das sind Großteils gut geförderte wenn nicht nur durch Steuerhand finanzierte Events (fast). Was ist mit den Veranstaltern an Klein-und Mittelbühnen? Wir reden hier nicht über ein millionensubventioniertes Stadttheater udgl sondern um Vereine, Unternehmen und Visionäre der kleinen Häuser und Veranstaltungsstätten. Woher kommen die „Stars“ der großen Theater? Sie begeistern zuerst die kleinen Locations. Wo bleibt dazu der Artikel?

Antworten