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Ausführliche Kritik"Kommt ein Pferd": Wenn die Barrieren brechen

In „Kommt ein Pferd in die Bar“ rechnet ein Mann mit sich und seinem Leben ab. Samuel Finzi brilliert in Salzburg in einem fiebrigen Parforceritt.

Beinehe ein One-Man-Kraftakt: Samuel Finzi © APA/BARBARA GINDL
 

Der Anfang täuscht. Es bleibt nicht lange so gefällig wie in den ersten Minuten im Salzburger republic, als Samuel Finzi in silbernem Anzug mit Liberace-Brille und Cowboystiefeln das Cello zu Barmusik streicht. Dem Piano fehlt die Verschalung, und so werden einem seltene Einblicke ins nackte Eingeweide gewährt. Ein metaphorisches Bild für die folgende selbstbezichtigende Innenschau der Figur des Stand-up-Comedians Dovele Grindstein. Eine mit Anlauf.

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