DokumentarfilmeMit 5000 Euro dotierter Franz-Grabner-Preis verliehen

„Die Weltherrschaft“ von Fritz Ofner wurde als beste TV-Doku, „Gwendolyn“ von Ruth Kaaserer als beste Kinodoku ausgezeichnet.

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Szene aus "Gwendolyn", heute prämiert © KK
 

Im Rahmen der 21. Diagonale wurde zum zweiten Mal der mit je 5000 Euro dotierte Franz-Grabner-Preis in den Kategorien „Kinodokumentarfilm“ und „Fernsehdokumentarfilm“ vergeben. Die Auszeichnung würdigt humanistisches Dokumentarfilmschaffen im Andenken an den 2015 verstorbenen ORF-Journalisten und langjährigen Leiter der ORF-TV-Kulturdoku. Als beste TV-Doku ausgezeichnet wurde der vom ORF koproduzierte Film „Die Weltherrschaft“ von Fritz Ofner über die Mechanismen von Verschwörungstheorien, der als Teil eines transmedialen Projekts mit den öffentlich-rechtlichen Partnersendern ARTE, SRF und BR entstand. Beste Kinodoku wurde Ruth Kaaserers Porträt „Gwendolyn“ über die gegen ihre Krankheit kämpfende Gewichtheberin und Anthropologin Gwendolyn Leick. Die Festrede anlässlich der Preisverleihung hielt die Journalistin Barbara Tóth.

Franz-Grabner-Preis 2018 auf der Diagonale verliehen: ?Die Weltherrschaft? beste TV-Doku, ?Gwendolyn? beste Kinodoku
Ruth Kaaserer und Fritz Ofner Foto © ORF

„Der Franz-Grabner-Preis würdigt Dokumentarfilmschaffen mit kritischem Geist und europarelevanten Inhalten. In Zeiten zunehmender Isolierung von Staaten und Gedanken kommt solcherart hellwacher und humanistischer Gesinnung besondere Bedeutung zu. Eine Auszeichnung als Plädoyer für Empathie sowie Neugier auf diese eine, unsere Welt“, betonen die Diagonale-Intendanten Sebastian Höglinger und Peter Schernhuber.

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