PorträtElisabeth Wabitsch: Zur Premiere gleich ein Preis

Hinreißende Talentprobe: Die junge Grazerin Elisabeth Wabitsch wurde für ihre Darstellung in Monja Arts "Siebzehn" mit dem Max-Ophüls-Preis ausgezeichnet.

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Spielt hinreißend den Übergang vom Mädchen zur jungen Erwachsenen: Elisabeth Wabitsch © Filmladen
 

Im Rückspiegel der Erinnerung ist es die beste Zeit. Doch mittendrin, da gleicht das Loslösen von Familie und Ankommen im eigenen Leben einer höllischen Achterbahnfahrt. Davon erzählt Monja Art in ihrem Debüt „Siebzehn“. Monatelang castete sie mehr als 500 Jugendliche. Bis sie auf Elisabeth Wabitsch traf. Für die damals 17-jährige bühnenerfahrene Grazerin (TaO!, theater t'eig) war es der erste Filmdreh.

Die Talentprobe glückte. Beim Max-Ophüls-Filmfestival erhielt sie den Preis für die beste Nachwuchsmimin. Jury-Begründung: „Das Schönste in einem Film ist, wenn eine Schauspielerin spielt und alles sagt, ohne dabei sprechen zu müssen. Ihre Blicke erzählen von den beiden Enden an der Gefühlsskala.“ Übrigens: "Siebzehn" wurde zum besten Spielfilm geadelt.

 

Derzeit läuft der Film auf der Diagonale. Und es wird ein Familienfest: Denn auch Magdalena Wabitsch, Schwester von Elisabeth, ist in "Siebzehn" in einer Rolle zu sehen. 2016 maturierte Elisabeth Wabitsch, dann ging sie zunächst einmal auf kleine Weltreise: Australien, Costa Rica, Neuseeland. Und jetzt? Jus- und Mathestudium in Wien, dann vielleicht Bewerbungen auf der Schauspielschule. „Ich möchte es professionell machen.“

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