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Günter Neuwirth im Interview„Ort und Zeit haben sich wie Zugvögel eingenistet“

Bisher schrieb Günter Neuwirth Gegenwartskrimis. Mit seinem neuen Buch „Dampfer ab Triest“ schickt er nun einen Ermittler ins K.u.k.Reich

"Es muss beim Lesen ein Sound entstehen", sagt Günter Neuwirth © Mike Markart
 

Bisher kannte man Sie als Verfasser von Gegenwartskrimis, jetzt widmen Sie sich Triest und der österreichischen Seefahrt vor dem Ersten Weltkrieg. Was brachte Sie auf Zeit und Ort?
GÜNTER NEUWIRTH: Ich beschäftigte mich seit meinem Studium der Literatur- und Philosophiegeschichte mit historischen Themen, 2014 erschien mein großer historischer Roman „Der blinde Spiegel“ im Schwerpunktjahr 100 Jahre Erster Weltkrieg. Nach zehn Gegenwartskrimis war es für mich spannend, mich wieder einem historischen Stoff zu widmen. Und wenn man so wie ich zwar pausenlos schreibt, aber nicht Millionen oder Milliarden Bücher verkauft, um all den Zaster in Monte Carlo auf den Putz zu hauen, dann braucht man beim Schreiben halt eher die „literarische“ Herausforderung. Und ich mag Schiffe, Triest und die Adria, Ort und Zeit haben sich wie Zugvögel im meinem Kopf eingenistet.

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