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#wirlesenzusammenGestrandet im Dschungel, auf See mit Kappelträger Donald Trump

Dave Eggers in brillanter Doppelpackung, einmal beklemmend, einmal enorm zynisch. Dazu eine Exkursion in trügerische Kleinstadt-Idyllen, schräge Literatur aus Finnland und eine späte Neuentdeckung

Literarischer Doppelschlag: Dave Eggers © 
 

Brisanter Existenzialismus

Weit herum kommt man in den Romanen von Dave Eggers. So landet sein Protagonist in „Ein Hologramm für den König“ tief in der Wüste von Saudi-Arabien, wo ein völlig absurder Auftrag in die Tat umgesetzt werden soll. „Der Mönch von Mokka“ wiederum ist eine faszinierende, spannende kulturhistorische Erdumrundung, als Transportmittel dient eine Kaffeebohne. Sein jüngster Roman, „Die Parade“, führt in ein namentlich nicht genanntes Staatengebilde irgendwo in Asien. Analogien zu Nord- und Südkorea sind unverkennbar, allerdings spiegelverkehrt. Der Norden ist mit Reichtum gesegnet, der Süden liegt nach etlichen Jahren grauenhafter Bürgerkriege völlig darnieder.

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