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Neues von André HellerErhellende Wortreisen auf den Buchtelolymp

Neue Platte, eine Oper und nun ein Erzählband. Universalkünstler André Heller ist umtriebig.

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Meister des Wortes: André Heller
Meister des Wortes: André Heller © (c) suzy stöckl
 

Meister der Untertreibung sind wohl weder der Künstler noch jene, die ihn hymnisch huldigen. „Ein Maupassant, ein Schnitzler, sogar ein Joseph Roth von morgen könnte André Heller werden“, zitiert der Verlag zu Werbezwecken die „Süddeutsche Zeitung“.

Nun, man sollte das Zirkuszelt ruhig im Dorf lassen, zumal die an der Peinlichkeitsgrenze entlangschrammenden Überhöhungen gar nicht notwendig sind. Denn, ja, auch die zu Papier gebrachten Worte von André Heller leuchten prächtig, die frühen und die späten Worte, denn die vorliegenden Erzählungen stammen „aus vielen Jahren“; aber der Vergleich mit Unvergleichlichen wie Maupassant, Schnitzler und vor allem Roth, Joseph: Mumpitz!

Bis ins Jahr 1969 reichen diese ausgedehnten Wort-Reisen zurück, und sie führen vor allem ins mal schlammige, mal glitzernde Biotop der Kindheit und Jugend in Wien, in das Heller erinnerungswütig und -mutig seine Schreibfeder eintaucht, und die Tinte, die daraus fließt, sie hat einen schönen Sepiaton.

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