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InterviewKlaus Amann: „Es sind die Bücher, die bleiben werden“

Der Germanist Klaus Amann über „seine“ drei Frauen bei den Literaturtagen in St. Veit, den Wow-Effekt der Christine Lavant und warum Peter Handke in mehrfacher Hinsicht ein Weltautor ist.

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Klaus Amann: Als Leiter des Musilinstituts in Pension und hochaktiv auf literarischen und anderen Feldern © elisabeth peutz
 

In Kürze beginnen die St. Veiter Literaturtage, heuer zum Thema „Drei Länder, drei Frauen“. Was haben Sie sich diesmal ausgedacht?
KLAUS AMANN: Der Verein St. Veiter Literaturtage feiert heuer sein zehnjähriges Bestehen, deshalb haben die Programmgestalter Wilhelm Huber und ich vorgeschlagen, dass die Veranstalter sich ein Wunschprogramm aus den vergangenen zehn Jahren aussuchen sollen. Einzige Bedingungen war, dass so wie bisher die drei deutschsprachigen Länder, Deutschland, die Schweiz, und Österreich vertreten sein sollten. Das entspricht auch dem Ursprungsgedanken der Literaturtage, die als Kulturtage das erste Mal 1950 stattgefunden haben. Das war damals die erste Veranstaltung nach der NS-Zeit in Kärnten, bei der man bewusst versucht hat, auch Leute von außen zu holen. Walter Jens war da, Hans Werner Richter, der spätere Gründer der Gruppe 47. Auch die ersten Emigranten, wie Franz Theodor Csokor oder Friedrich Torberg, der damals noch als amerikanischer Autor vorgestellt wurde, weil er aus dem Exil kam, waren in St. Veit.

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