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Dritter LesetagPlauderton, Partituren und Procedere

Starker Jahrgang: Was darf Literatur und wie? Auch am letzten Lesetag des Bachmannpreises gab’s Preiswürdiges zu hören. Ein neues Vorauswahl-Verfahren will die Preisvergabe transparenter machen.

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43. Tage der deutschsprachigen Literatur Ingeborg Bachmannpreis 2018
Preis-Kandidat Leander Fischer, gebürtig aus Gmunden/OÖ © ORF/Puch Johannes
 

Gleich am Haken hingen samstags die Juroren beim Text des zweiten Lesers am Vormittag, der zufälligerweise den Namen (Leander) Fischer trägt: Die Geschichte des 27-jährigen Oberösterreichers rund um die Themenkomplexe Fliegenfischen und Musik erntete durchwegs Lob. Michael Wiederstein hat „Lust aufs Fliegenfischen bekommen“, Stefan Gmünder bewunderte, „wie phantastisch sich dieser Text fast wie eine Partitur entwickelt“. Klaus Kastberger meinte zur Geschichte des von Hubert Winkels eingeladenen Autors: „Es gibt für jede Forelle die eine Fliege.“ Es gibt wohl auch für jeden Beobachter des Lesewettbewerbes den einen Text, der alle anderen übertrumpft.

Doch heuer dürfte es die Jury schwer haben, zwingt doch ein starker Jahrgang zur Auswahl. Keine leichte Aufgabe zwischen Tropenhitze draußen und Scheinwerferglut drinnen, was auch der Jurorin Nora Gomringer zu schaffen machte, die mit Kreislaufproblemen kurzfristig pausieren musste.

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