In ihrem neuen Roman "Dschomba" kehrt die oberösterreichische Autorin Karin Peschka (Gewinnerin des Publikumspreises beim Bachmann-Wettbewerb 2017 und Klagenfurter Stadtschreiberin 2018) zu ihren biografischen Wurzeln zurück: Aufgewachsen als Wirtstochter in einer kleinen österreichischen Provinzstadt sind ihr Frühschoppen, Stammgäste und Schankstube vertraut: Im Gasthof "Zum roten Krebs" sitzt am Stammtisch ein alter Serbe, mit dem sich die zehnjährige Wirtstochter anfreundet. Nach und nach erfährt die Leserin seine Geschichte. Es ist die Geschichte einer Spurensuche nach seinem verschollenen Bruder.