Das Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKÖS) hat den mit 15.000 Euro dotierten Österreichischen Kunstpreis vergeben. Es wurden sieben Künstlerinnen und Künstler sowie Kollektive ausgezeichnet.

Die Preise erhalten die aus Klagenfurt stammende Ines Doujak (Bildende Kunst), Christiana Perschon (Film), Lisl Sharp-Ponger (Künstlerische Fotografie), Margot Pilz (Medienkunst), Johannes Maria Staud (Musik), Thomas Stangl (Literatur) und Willy Puchner (Kinder- und Jugendliteratur). Weiters werden das Kollektiv toxic dreams im Bereich Darstellende Kunst und der Verein Lalish im Bereich Kulturinitiativen ausgezeichnet. ARTEC Architekten – Bettina Götz und Richard Manahl, die in Graz studiert hatten – erhalten den Hans-Hollein-Kunstpreis für Architektur. 

"Der österreichischen Kunst und Kultur wohnt eine immense Kraft inne. Künstlerinnen und Künstler sind die Triebkraft einer kritischen Gesellschaft und innovative Impulsgeber. Die Auszeichnung mit dem Kunstpreis ist mehr als die Anerkennung herausragender individueller Leistungen, der Preis steht stellvertretend für die Vielfalt und Exzellenz zeitgenössischen heimischen Kunstschaffens, das international zu Recht breite Beachtung und Rezeption findet", sagte Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer.