Das Lächeln täuscht, es ist wohl nur kurz für den Fotografen ins Gesicht montiert, denn das Leben von Tove Ditlevsen glich eher einer traumatischen und letztlich tödlichen Demontage. Aus dem Furor dieser Vita erwuchs aber große, erschütternde Literatur, die spät, aber doch auch bei uns (wieder-)entdeckt wird und dem Lesenden buchstäblich durch Mark und Bein geht.