Nach der erfolgreichen Steve McCurry-Ausstellung im Sommer des Vorjahres werden 2022 Werke von James Rizzi in der Grazer Halle A am Messegelände zu sehen sein. Die Ausstellung wird vom Veranstalter Art 28 aus Tübingen "James Rizzi - My New York City" überschrieben und beschäftigt sich auf rund 2.000 Quadratmetern mit dem "Big Apple", hieß es am Dienstag bei der Präsentation durch Messevorstand Armin Egger und Kulturstadtrat Günter Riegler (ÖVP).

Es wird mit über 1.600 Werken die weltgrößte Retrospektive über Rizzis Künstlerleben und es soll die erste Rizzi-Großausstellung in Österreich sein. Die Eröffnung ist am 26. Mai geplant und die Schau soll dann bis 4. September zu sehen sein. Dabei soll es "mehr als eine Leistungsschau seines Gesamtwerks" sein: "Sie ist auch Schauplatz seines Lebens. Sie zeigt seinen Mikrokosmos in SoHo, sein Atelier mit Möbelstücken, Panoramawänden, LED-Fenstern und Originalkunstwerken. Und aus seiner mehr als 40-jährigen Schaffenskraft hat Bernhard Feil, Kurator der Ausstellung und lebenslanger Freund und Bewunderer des Künstlers, ein faszinierendes, einzigartiges Kunsterlebnis inszeniert, u.a. mit bisher selten gezeigten Werken aus Privatbesitz, nicht veröffentlichten Exponaten oder unvollendeten Werken aus Rizzis letzten Lebenstagen", hieß es am Dienstag.

Günter Riegler, Enrico Battaglia und Armin Egger
Kulturstadtrat Günter Riegler, Enrico Battaglia und Messevorstand Armin Egger
© MCG Wiesner

James Rizzi war ein US-amerikanischer Pop-Art-Künstler, der oft mit Hut, dicker Brille und bunten Turnschuhen zu sehen war. Er wurde am 5. Oktober 1950 in Brooklyn geboren. Kein Untergrund war Rizzi zu abwegig, um mit seinen quietschbunten Motiven bemalt zu werden: Turnschuhe, Häuser, Autos oder selbst eine Boeing. Sein Markenzeichen war der "Rizzi-Bird". Im Dezember 2011 starb er im Alter von 61 Jahren in seinem New Yorker Atelier. Er gilt als Erfinder der modernen 3D-Grafik.