Zum 200. Geburtstag von Fjodor Dostojewski"Er war ein Suchender auf dem dornigen Pfad zum Licht"

Der große russische Weltliterat Fjodor Dostojewski wurde vor 200 Jahren geboren. Übersetzer Alexander Nitzberg über den Geist und die Dämonen des Schriftstellers und die Schwierigkeiten beim Übersetzen seines Werkes.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Ein Dostojewski-Denkmal in Petersburg, wo der Schriftsteller auch gestorben ist
Ein Dostojewski-Denkmal in Petersburg, wo der Schriftsteller auch gestorben ist © (c) imago images/ITAR-TASS
 

Am 11. 11. vor 200 Jahren wurde Fjodor Dostojewski in Moskau geboren. Im Gegensatz zu anderen Klassikern der Literatur, die in den Regalen verstauben, ist er noch immer präsent. Warum, glauben Sie, ist das so – und was kann uns Dostojewski heute noch sagen?
ALEXANDER NITZBERG:
Dostojewski wird immer präsent sein, weil seine Werke niemals an eine bestimmte Zeit oder einen bestimmten Ort gebunden sind. Sie tauchen in die komplexen menschlichen Abgründe. Zeit und Ort sind dabei eher die Kulisse. In diesem Sinne müsste die Frage eigentlich lauten: Was können wir Dostojewski heute noch sagen – in einer Welt von zunehmender Uniformität?

Kommentare (1)
Zwiepack
0
1
Lesenswert?

Mein Favorit: Die Brüder Karamasow

Beschäftigt sich mit dem "Joch der Freiheit", das für viele so schwer ist, dass sie lieber den Rattenfängern mit den einfachen Lösungen nachlaufen.