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Holger Bleck im Interview„Ich kann mich mit dem Narrentum zu 100 Prozent identifizieren“

Am Mittwoch eröffnet der Carinthische Sommer. Intendant Holger Bleck im Gespräch über die Kirchenoper, Narrentum und kritische Reflexionen.

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Holger Bleck hat den diesjährigen Carinthischen Sommer unter das Motto „Ich, Narr“ gestellt © Eggenberger
 

Sie haben sich zuletzt im Zusammenhang mit dem von Ihnen organisierten Belvedere-Wettbewerb kritisch über die sommerlichen Theaterschließungen geäußert. Wie ist das in Ihrer Branche angekommen?
Holger BLECK: Die haben das eher gelassen gesehen, so nach dem Motto: Lasst den Bleck ruhig reden! Ich sehe einfach, dass das keine gute Optik ist, wenn man Dinge in Zeiten wie diesen so macht, wie bisher. Da hätte ich mir Signale gewünscht von Kollegen, die sagen: „Ok, wir machen etwas zusätzlich im Sommer“. Dass man ein Theatersystem, das seit 200 Jahren existiert, nicht von heute auf morgen ändern kann, ist klar: Es gibt Gewerkschaften, es gibt gewohnte Abläufe etc. Aber nichts desto trotz könnte man etwas flexibler sein.

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