Late Night-Shows wurden in den USA erfunden, um einen Siegeszug durch die TV-Sender der Welt zu machen: Harald „Dirty Harry“ Schmidt (63) und der verstorbene und in Österreich aufgewachsene Herbert Feuerstein (1937 bis 2020) hoben „Schmidteinander“ als erstes deutsches Late Night-Format aus der Taufe.
In den USA ist derzeit im Late Night-Sektor ein Umbruch im Gang. Conan O’Brien (58) beendet seine tägliche Show: „Macht, was ihr liebt, mit Menschen, die ihr liebt. Wenn ihr das schafft, ist das der Himmel auf Erden“, sagte O’Brien in seiner letzten Sendung am vergangenen Donnerstag, in der auch Schauspieler und Musiker Jack Black (51) zu Gast war. Late Night-Kollege Jimmy Kimmel (53) würdigte den 58-Jährigen: „Conan hat seinen Job auf harte Weise einfach aussehen lassen.“

Auch eine weitere Größe des amerikanischen Talk-Business kündigte an, im nächsten Jahr in die „Late Night-Rente“ zu gehen: Ellen DeGeneres (63) sagte dem Branchenmagazin „Hollywood Reporter“ es sei „keine Challenge mehr“. DeGeneres erlangte auch als Host der Oscar-Verleihung Bekanntheit und wurde selbst mit Emmy und Golden Globe ausgezeichnet.
Im deutschen Talk-Sektor sorgt derzeit auch die Ankündigung, dass Stefan Raab (54) an einer Neuauflage von „TV Total“ arbeitet für einige Aufregung: Als Moderator soll jedoch Kabarettist Sebastian Pufpaff (44) vorgesehen sein.