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Neues ProgrammKabarettist Josef Hader: "Ich war nie richtig jung"

Kabarettist Josef Hader ist mit seinem ersten neuen Programm seit 2004 zurück: Über politische Skandale, persönliche Erregung und Schrullen im Alter, für die er schon als Jugendlicher gelobt wurde.

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INTERVIEW: JOSEF HADER
Er ist wieder da - mit neuem Programm "Hader on Ice": Josef Hader © APA/ROLAND SCHLAGER
 

17 Jahre nach „Hader muss weg“ stehen Sie mit „Hader on Ice“ mit einem neuen Programm auf der Bühne. Warum hat das so lange gedauert?
JOSEF HADER: Ich habe nicht so lange gewartet, weil mir nichts eingefallen wäre, sondern weil ich einen Filmschwerpunkt setzen wollte. Es war nun reizvoll, weil sich die Zeit so geändert hat. Man hatte schon vor Corona das Gefühl, ein neues Zeitalter sei angebrochen. Ich wollte schauen, was mir dazu einfällt.

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Danke für Ihr Verständnis.

picklanton
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Verteilung von Reichtum und Bildung

Ich teile mit Hader den Befund, dass in unserer Gesellschaft nicht nur Reichtum, sondern auch Bildung und Information zunehmend schief verteilt sind und werden. Das ist besonders problematisch, weil gerade Bildung und Information hilft, Ungleichheiten zu überwinden. Ich lese gerade ein Buch von Ille Gebetshuber -Eine kurze Geschichte der Zukunft- . Darin schreibt die Autorin von einer gefährlichen Gesellschaftsentwicklung,, weil sich diese dreiteilt: Die oberste Klasse mit Reichtum an Geld und Information, erworben durch Erbschaft und/oder fragwürdigen Zugängen , die mittlere Klasse mit noch ausreichendem Zugang zu Information
und ein unterer Gesellschaftsbereich, dem es vor allem am Zugang zu Information mangelt. Dieser triftet in den Gesellschaften der Zukunft ab. Das sind keine Perspektiven einer positiven Gesellschaftsentwicklung.

duMont
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Prinzipiel hat jeder Österreicher freien und uneingschränkten Universitätszugang.

Wie Studien jedoch beweisen haben fast die Hälfte der Studenten Eltern, die auch studiert haben. Ob das jetzt eine Ungleichheit ist ist die Frage. Da jede/jeder die Möglichkeit hat ein Studium zu beginnen. Die Tendenz ist aber, dass immer weniger Studenten aus Elternhäusern kommen wo die Eltern Akademiker sind. In den 68-er Jahren hatten nur ein Drittel der Studenten ein Elternteil der eine Universität besucht hat. Eltern die keine Universität sollten eben ihre Kinder ermutigen, den langen Weg zu gehen und den Kinder einen positiven Zugang zu Bildung ermöglichen. Erschwerend ist eher das Faktum, dass Lehrer in den Schulen und an den Universitäten Kinder von Lehrern und von Akademikern besonders fördern, was gegen das Gleichheitsprinzip spricht.

AlbertP
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Mir gefallen die Programme von Hrn. Hader,

aber die Aussage, dass die Menschen es sich nicht mehr leisten können, die Kinder in die Schule zu schicken oder diese studieren zu lassen, stimmt einfach nicht. Erstens ist Schulbildung bis hinauf zur Hochschulausbildung zum Nulltarif zu erhalten. Zweitens gibt es für Eltern die es sich tatsächlich nicht leisten können die Kinder studieren zu lassen, Förderungen. Selbst wenn jemand als 18 jähriger nicht die Chance hatte zu studieren, gibt es großzügige Selbsterhalterstipendien, die es einem Erwachsenen noch erlauben zu studieren. Auch gibt es Abendschulen zum Nulltarif. Ich glaube nicht, dass es in anderen europäischen Ländern vergleichbar leicht ist zu Schulbildung zu kommen. Das Bildung vererbt wird, hat nix mit fehlendem Angebot zu tun.

Hieronymus01
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Mag sein dass man gratis studieren kann....

......aber zu welchen Preis?

Nebenkosten, keine Auslandsemester und der zeitliche Druck alles zusammen termingerecht fertig zu werden ist groß.

Da haben eben die wohlbetuchten Kinder wesendlich einfacher.

duMont
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Kinder aus wohlbetuchten Familien vor allem Sohne oder Töchter von Rechtsanwälten oder angesehen Berugfen wie

von Ärzten erhalten dann sicher auch noch einen guten Job an der Universität. Kinder aus Akademikerfamilien und Lehrerfamilien werden ein ganzes Leben bevorzugt behandelt von der Volksschule an - wie Studien beweisen vor allem in Österreich. Akzeptiert doch einmal Menschen die eine Universität besucht haben und deren Eltern nicht Akademiker sind.

FRED4712
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leider ist das Leben selten gerecht....

die Regierung könnte aber etwas dafür tun, dass es wenigstens ein bisschen gerechter zu geht......wer das allerdings von einem schwarzen kanzler erwartet, hat von Politik keine Ahnung ....oder heissen die neuerdings Soziale Österreichische Volkspartei ??? jaja,...schon recht, die haben sich als türkise verkleidet, ändert aber nix am schwarzen Klientel.....für die Ahnungslosen: also Bauern, Wirte, Unternehmer und bis zumindest noch vor kurzer Zeit, die katholische Kirche....wie man sieht, die nicht so ganz Armen im Lande

gil
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@Albert

Als Mutter zweier Studenten muss ich
ihrem Kommentar leider widersprechen!! Bildung, vor allem Hochschul Bildung ist weit entfernt von günstig!!

Church-Hill
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Grandioser Typ.

Immerhin is er scho mit ana großen schwoazen Brülln auf die Wölt kumman...

Ichweissetwas
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Ich finde

Ihn grandios, Mitdenken ist gefragt bei seinen Programmen!