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World Press PhotoWeltpressefoto des Jahres: "Die erste Umarmung" in Coronazeiten

Das Foto des dänischen Fotografen Mads Nissen repräsentiert nach Ansicht der Jury wie kein anderes die Auswirkungen der Pandemie.

 

Das berührende Bild einer Umarmung in Coronazeiten ist das Weltpressefoto des Jahres 2021. Der dänische Fotograf Mads Nissen wurde am Donnerstag in Amsterdam online mit dem ersten Preis des renommierten Wettbewerbs World Press Photo ausgezeichnet. Das Bild repräsentiert nach Ansicht der Jury wie kein anderes die Auswirkungen der Pandemie auf die Menschen weltweit.

World Press Photos: Die beeindruckendsten Weltpressefotos des Jahres

Der dänische Fotograf Mads Nissen wurde am Donnerstag in Amsterdam online mit dem ersten Preis des renommierten Wettbewerbs World Press Photo ausgezeichnet. Das Bild einer Umarmung repräsentiert nach Ansicht der Jury wie kein anderes die Auswirkungen der Pandemie auf die Menschen weltweit.

(c) AP (Mads Nissen/ Politiken/ Panos Pictures)

Die beste Fotoreportage gelang dem Italiener Antonio Faccilongo. Er gewann in der Kategorie Photo Story den ersten Preis für seine Serie über die Folgen des Konflikts mit Israel für palästinensische Paare.

(c) AP (Antonio Faccilongo)

An dem Wettbewerb hatten sich 4.315 Fotografen aus 130 Ländern beteiligt. Die beiden Hauptpreise sind mit je 5.000 Euro dotiert.

(c) AP (Gabriele Galimberti for National Geographic)

Die Siegerfotos sollen in 50 Ländern in einer Ausstellung zu sehen sein. In Wien zeigt WestLicht ab 10. September alle preisgekrönten Bilder in der World Press Photo Ausstellung 2021.

(c) AP (Ezra Acayan for Getty Images)

Der niederländische Radfahrer Dylan Groenewegen (links) stürzt Meter vor der Ziellinie, nachdem er auf der ersten Etappe der Polen-Tour in Katowice mit seinem Landsmann Fabio Jakobsen zusammengestoßen ist.

(c) AP (Tomasz Markowski)

Die Leiche eines mutmaßlichen Opfers des Coronavirus, eingewickelt in gelbes Plastik, wartet in einem Krankenhaus in Indonesien auf einen Leichensack.

(c) AP (Joshua Irwandi)

Klicken Sie sich durch die Bilder

(c) AP (Ami Vitale for CNN)
(c) AP (Laurence Geai)
(c) AP (Luis Tato for The Washington Post)
(c) AP (Ciril Jazbec for National Geographic)
(c) AP (Jeremy Lempin)
(c) AP (Vaghinak Ghazaryan)
(c) AP (Roland Schmid)
(c) AP (Antonio Faccilongo)
(c) AP (Jaime Culebras)
(c) AP (Lorenzo Tugnoli)
(c) AP (Lorenzo Tugnoli)
(c) AP (Maya Alleruzzo)
(c) AP (Maya Alleruzzo)
(c) AP (Maya Alleruzzo)
(c) AP (Maya Alleruzzo)
(c) AP (John Minchillo)
(c) AP (John Minchillo)
(c) AP (John Minchillo)
(c) AP (John Minchillo)
(c) AP (Lorenzo Tugnoli)
(c) AP (Lorenzo Tugnoli)
(c) AP (Nuno Andre Ferreira)
(c) AP (Fereshteh Eslahi)
(c) AP (Henrik Hansson)
(c) AP (Henrik Hansson)
(c) AP (Henrik Hansson)
(c) AP (Henrik Hansson)
(c) AP (Fereshteh Eslahi)
(c) AP (Fereshteh Eslahi)
(c) AP (Fereshteh Eslahi)
(c) AP (Nadia Buzhan)
(c) AP (Chris Donovan)
(c) AP (Chris Donovan)
(c) AP (Chris Donovan)
(c) AP (Stephen McCarthy)
(c) AP (Chris Donovan)
(c) AP (Gabriele Galimberti for National Geographic)
(c) AP (Alisa Martynova)
(c) AP (Alisa Martynova)
(c) AP (Tatiana Nikitina)
(c) AP (Gabriele Galimberti for National Geographic)
(c) AP (Ivan Macias)
(c) AP (Gabriele Galimberti for National Geographic)
(c) AP (Oleg Ponomarev)
(c) AP (Ezra Acayan for Getty Images)
(c) AP (Luis Tato for The Washington Post)
(c) AP (Ezra Acayan for Getty Images)
(c) AP (Ezra Acayan for Getty Images)
(c) AP (Jasper Doest)
(c) AP (Jasper Doest)
(c) AP (Carlton Ward Jr.)
(c) AP (Evelyn Hockstein for The Washington Post)
(c) AP (Ernesto Benavides)
(c) AP (Ernesto Benavides)
(c) AP (Ernesto Benavides)
(c) AP (Ernesto Benavides)
(c) AP (Pablo Tosco)
(c) AP (Angelos Tzortzinis)
(c) AP (Angelos Tzortzinis)
(c) AP (Angelos Tzortzinis)
(c) AP (Karolina Jonderko)
(c) AP (Karolina Jonderko)
(c) AP (Karolina Jonderko)
(c) AP (Karolina Jonderko)
(c) AP (Karolina Jonderko)
(c) AP (Antonio Faccilongo)
(c) AP (Antonio Faccilongo)
(c) AP (Antonio Faccilongo)
(c) AP (Laurence Geai)
(c) AP (Laurence Geai)
(c) AP (Roland Schmid)
(c) AP (Laurence Geai)
(c) AP (Roland Schmid)
(c) AP (Roland Schmid)
(c) AP (Valery Melnikov)
(c) AP (Valery Melnikov)
(c) AP (Valery Melnikov)
(c) AP (Newsha Tavakolian)
(c) AP (Aitor Garmendia)
(c) AP (Aitor Garmendia)
(c) AP (Valery Melnikov)
(c) AP (Aitor Garmendia)
(c) AP (Aitor Garmendia)
(c) AP (Ciril Jazbec for National Geographic)
(c) AP (Ciril Jazbec for National Geographic)
(c) AP (Lalo de Almeida)
(c) AP (Lalo de Almeida)
(c) AP (Ciril Jazbec for National Geographic)
(c) AP (Lalo de Almeida)
(c) AP (Lalo de Almeida)
(c) AP (K M Asad)
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Die beste Fotoreportage gelang dem Italiener Antonio Faccilongo. Er gewann in der Kategorie Photo Story den ersten Preis für seine Serie über die Folgen des Konflikts mit Israel für palästinensische Paare.

"Die erste Umarmung", so der Titel des Siegerfotos für die dänische Tageszeitung "Politiken", zeigt die Brasilianerin Rosa Luzia Lunardi (85), die am 5. August 2020 von der Pflegerin Adriana Silva da Costa Souza in einem Pflegeheim umarmt wird – zum ersten Mal nach fünf Monaten. Die Pflegerin trägt dabei einen Plastikumhang, der Berührungen ohne direkten Körperkontakt möglich macht. Durch die besondere Form des Umhangs erscheint die Pflegerin wie ein Engel. "Für mich ist es eine Geschichte von Hoffnung und Liebe in den schwierigsten Zeiten", sagte Fotograf Nissen.

Verlust und Überleben

Die Jury sprach von einem ikonischen Foto zur Covid-19-Pandemie. Jurymitglied Kevin WY Lee sagte, es gehe darin um Verletzlichkeit, Liebe, Verlust, Trennung, Untergang, "aber, sehr wichtig, auch Überleben". Die Fotoreportage "Habibi" des Fotografen Faccilongo für die Agentur Getty sei eine Chronik von Liebesgeschichten vor dem Hintergrund des Krieges zwischen Israel und Palästina. "Meine Arbeit soll eine kulturelle Brücke sein, um Menschen zueinander zu bringen", sagte er.

Fotografen in acht Kategorien wurden ausgezeichnet. Die Corona-Pandemie war in diesem Jahr eines der großen Themen – wie auch die Proteste in den USA nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd und die verheerende Explosion im Hafen von Beirut. Deutsche Fotografen wurden nicht ausgezeichnet. An dem Wettbewerb hatten sich 4.315 Fotografen aus 130 Ländern beteiligt. Die beiden Hauptpreise sind mit je 5.000 Euro dotiert. Die Siegerfotos sollen in 50 Ländern in einer Ausstellung zu sehen sein. In Wien zeigt WestLicht ab 10. September alle preisgekrönten Bilder in der "World Press Photo"-Ausstellung 2021.

 

Kommentare (1)
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DavidgegenGoliath
18
1
Lesenswert?

Es ist der Ausdruck des Leides, dass Politiker

und Regierungen, ihrer Bevölkerung angetan haben!